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Restaurierung der Skulpturies

Insgesamt 83 Skulpturen zieren das Schlierbachtal zwischen Niederalfingen und Neuler.


Dass sie hier Wind und Wetter ausgesetzt sind, lässt sie zwar nicht wanken, aber man sieht ihnen den Zahn der Zeit eben doch irgendwann an. In den vergangenen Jahren haben die Erschaffer dieser Kunstwerke, die „Sculturies“, bereits 31 ihrer Figuren restauriert, um deren Schönheit neu zu entfalten. Das Ergebnis präsentierten sie während eines kleinen Rundgangs. Nicht zuletzt weil der Skulpturenweg eine Attraktion darstellt, die viele Besucher von Nah und Fern anlockt ist Bürgermeister Günter Ensle sehr dankbar für die Mühe, die sich die Sculturies machen. „Einer ehrenamtlichen Tätigkeit wie dieser gebührt hohe Anerkennung“ betont Ensle. Lediglich zwei der Mitglieder hätten auch beruflich mit Holz zu tun – aber das Holz hält sie alle zusammen. Auch wenn sie schon viele Höhen und Tiefen miteinander gegangen sind und auch schon drohten, an ihnen zu scheitern. Das Schnitzen der Figuren in Menschengröße erfordert nämlich viel Geschick und noch mehr Geduld: rund 150 – 200 Stunden Arbeit steckt in einer der Figuren. Das Holz und andere Arbeitsmaterialien werden von den Gemeinden Hüttlingen und Neuler zur Verfügung gestellt. Im Winter arbeiten die Künstler in der holztechnischen Abteilung der Technischen Schule in Aalen. Hier dürfen sie auch die Werkzeuge mit benutzen – nichts selbstverständliches, und so sind die Sculturies, die diese Arbeit allesamt als Hobby ausüben, auch sehr dankbar für diese Möglichkeit.
Für die Zukunft sind zwar keine weiteren Skulpturen geplant, allerdings sollen Stück für Stück die Restaurierungsarbeiten an den vorhandenen Kunstwerken weitergehen: diesmal auf dem Neulermer Teil des Skulpturenwegs.