Aktuelles

Feierliche Amtseinsetzung

Günter Ensle wird zum dritten Mal als Bürgermeister vereidigt


„Aller guten Dinge sind drei“: Frei nach diesem Motto wurde im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung Günter Ensle am 24. April 2018 zum dritten Mal feierlich ins Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Hüttlingen eingesetzt. Ehrengäste waren unter anderem Landrat Klaus Pavel und Hüttlingens Altbürgermeister Gert-Günter Schulz.

Die schwungvolle, musikalische Umrahmung übernahm das Bläserensemble des Musikvereins Hüttlingen um Robert Wahl.

Heidi Borbély, erste stellvertretende Bürgermeisterin, eröffnete diese ganz besondere öffentliche Gemeinderatssitzung, in dem sie in ihrer Begrüßungsrede auf 16 Jahre Amtszeit in Hüttlingen zurückblickte. Sie bescheinigte Günter Ensle eine vorbildliche Aufgabenerfüllung; Respekt und Vertrauen sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der Gemeinderatsmitglieder verdiene man sich nicht „einfach so“, erklärte Borbély. Unter der Amtsführung von Günter Ensle habe sich Hüttlingen zu einer modernen, lebendigen Gemeinde entwickelt. Stellvertretend für den gesamten Gemeinderat blicke sie mit großer Freude auf eine weiterhin vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem alten und neuen Amtsinhaber: „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grundstein für etwas Zukünftiges legen, denn Zukunft kann man bauen“ zitierte sie den französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry.

Im Anschluss an die Grußworte nahm sie die offizielle Verpflichtung durch die Eidesformel vor.

Landrat Klaus Pavel betonte die enorme Attraktivität Hüttlingens, die nicht zuletzt dem Schaffen von Günter Ensle in den letzten 16 Jahren zu verdanken sei. Er habe sich sehr gefreut, als er im Spätjahr 2017 von der erneuten Kandidatur Ensles hörte: obwohl mitnichten alt stellten Ensle und er selbst zwar die „Senioren in der Kommunalpolitik des Ostalbkreises“ dar, doch umso mehr begrüße er es, dass sich der alte und neue Bürgermeister nicht auf dem Erreichten ausruhen sondern weitermachen wolle. Pavel bescheinigte Ensle ein überaus gutes Händchen, um bei Projekten aller Art die Interessen von Bürgern, Vereinen, Wirtschaft und Kommunalpolitik so vereinen zu können, dass sich das Ergebnis sehen lassen könne. „Für mich sind Sie ein typisch schwäbischer Schultes“, so Pavel, „praktisch, pragmatisch und auch ein wenig schlitzohrig – was durchweg positiv zu werten ist.“ Der Landrat sicherte auch für die kommenden Jahre seine Unterstützung bei den zahlreichen Vorhaben der Gemeinde zu.

Der frisch vereidigte Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, sich bei allen zu bedanken, die ihm seit nunmehr 16 Jahren Amtszeit tatkräftig zur Seite gestanden haben. Er hob insbesondere auf die Mitwirkung der Hüttlinger Bürgerinnen und Bürger ab, die entscheidend sei für den Erfolg oder Misserfolg eines Vorhabens. Die Gemeinde sei auch deshalb so funktionsfähig, weil es in ihr ein breit gefächertes ehrenamtliches Engagement gebe: „Die Gemeinde Hüttlingen kann sich glücklich schätzen, dass sie ein solches Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger verzeichnen kann.“ Ensle umriss stichwortartig die künftigen, bereits in Planung befindlichen Projekte der Gemeinde, beispielsweise den Hochwasserschutz, den Anbau der Alemannenschule (Gemeinschaftsschule), neue Gewerbegebiete bzw. Neubaugebiete oder den barrierefreien Ausbau des Rathauses. Insbesondere bei Landrat Klaus Pavel bedankte sich Bürgermeister Ensle herzlich für dessen Kommen an diesem Abend, und er fügte mit dem für ihn charakteristischen Augenzwinkern hinzu, dass Pavel ja vielleicht auch schon ein paar Zusagen für die Zuschussanträge der Gemeinde im zuvor als Geschenk überreichten Schirm habe.

Das Schlusswort übernahm die zweite stellvertretende Bürgermeisterin, Maria Harsch-Bauer. In Baden-Württemberg komme dem Bürgermeister einer Gemeinde eine Schlüsselstellung zu, da er nicht nur Repräsentant und juristischer Vertreter der Gemeinde, sondern auch Vorsitzender des Gemeinderats und Chef der Verwaltung sei. Der Gemeinderat sichere ihm für diese „machtvolle Aufgabe“ eine partnerschaftliche, sachliche und unvoreingenommene Zusammenarbeit für die anstehenden, herausfordernden Projekte zu, so Harsch-Bauer: „Lassen Sie uns diesen Weg beschreiten.“