Aktuelles

Gesplittete Abwassergebühren – Meldepflicht bei Änderung der versiegelten Flächen!


Seit 2010 setzt sich die Abwassergebühr in Hüttlingen aus der Schmutzwassergebühr und der Niederschlagswassergebühr zusammen.

Bemessungsgrundlage für die Niederschlagswassergebühr sind die über-bauten und befestigten (versiegelten) Flächen eines Grundstücks, von denen Niederschlagswasser unmittelbar (z. B. über einen Wasserablauf) oder mittelbar (z. B. Zisternenüberlauf) den öffentlichen Kanälen zugeführt wird.

Grundstückseigentümer sind verpflichtet, Änderungen der versiegelten Flächen innerhalb eines Monats nach Fertigstellung der Gemeinde mitzuteilen (§ 46 Abs. 5 der Abwassersatzung). Dazu gehören zum Beispiel:
- Anbau, Rückbau oder Abriss bestehender Bauten oder Flächen (Dächer, Carports, Gartenhäuser, Zufahrten, Stellplätze usw.) um mehr als 10 qm.
- Änderung der Versiegelungs- bzw. Belagart (z. B. Begrünung eines Kiesdachs, Pflastern einer Schotterfläche usw.).

Anzuzeigen ist auch die Herstellung oder Veränderung von Zisternen.

Entsprechende Mitteilungen richten Sie bitte an das Steueramt der Gemeinde, Tel. 07361 9778-26. Gerne stehen wir Ihnen im persönlichen Gespräch für Rückfragen zur Verfügung.


Kontrolle der Hauswasserzähler

Nach der jährlichen Abrechnung erreichen uns immer wieder Rückfragen zum hohen Wasserverbrauch. Grund hierfür können (evt. unentdeckte) Wasserrohrbrüche, Defekte an der Heizung, undichte WC-Spülungen, oder tropfende Wasserhähne sein. Die Gemeinde muss die gemessene Wassermenge abrechnen, auch wenn diese ungenutzt verloren gegangen ist (§ 44 Abs. 1 der Wasserversorgungssatzung).

Kontrollieren Sie daher unterjährig in regelmäßigen Abständen Ihren Hauswasserzähler auf gemessene Mehrverbräuche. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen, die Hausinstallation durch einen Fachmann (z. B. Flaschner, Heiz- und Haustechniker) prüfen zu lassen.

Ihre Gemeindeverwaltung