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Nicht nur d´Schultes g‘wählt man hat,
auch einen neua Gemeinderat.
Erstmals kriegt die Bürgerliste
im Gemeinderat mehr Sitze,
als die Christliche Fraktion.
Die ist jetzt Oposition.
Der Teilort Sulzdorf hat im Rate
zum ersten Mal jetzt zwei Mandate.
Zu der Frau der CDU,
kam vom Fußball einer dazu.
Dank seinem Überhangmandat,
macht Edi klar dem Gemeinderat,
daß Hüttleg braucht a Kaltsporthalle,
die auf dem Dach in diesem Falle,
Photovoltaikstrom produziert
und so sich selber finanziert.
Der Gmoindrat läßt sich überzeuga
begeistert sich am Photovoltaika,
will am Profit au partizipiera,
tut‘s Baugelände drum spendiera.
Wenn´s Geld nicht reicht vom Solarstrom,
weil nicht lang genug scheint d‘Sonn,
kann man die Halle ja vermieta
und dem VFR anbieta.
Der könnt bei uns dann kalt trainiera.
Des würd‘ den Scholz auch interessiera.
Und tät er dann Erfolge sehn
wär‘ Scholz ein Kaltsporthall-Mäzen,
Für die Gemeinde ein Dilemma
war das Werk-Realschul-Thema.
Es wurde heftig diskutiert,
wer mit wem kooperiert.
Abtsgmünd hat g´hofft in diesem Fall,
daß Hüttleg kommt ins Kochertal.
Da hat sich Ruf verspekuliert.
Er gegen Neuler glatt verliert.
Das hat ihm scheints so zugesetzt,
daß auch Abtsgmünd er aufgibt jetzt
und freimacht seinen Schultesstuhl.
Hüttleg und Neuler krieget die Schul,
der Schimmel in Neuler die 5. und 6. Klass´,
die 7. und 8. in Hüttleg der Haas,
dazu noch an Radweg, für hin und für her,
so hend unsere Schüler geschützta Verkehr.
I´ bin ja gespannt auf das Resultat,
ob die Fahrerei an Nutza wohl hat,
und ob die Werksrealschul-Schüler am End
gescheiter als bisher die Hauptschüler send.
Des alte Haus vom Schierlesbeck
Ist fast scho a Jahr lang weg.
Eigentlich sollt ein neues schon steha,
man konnt, wie’s mal wird, auf Schaubilder seha.
Zum Tor zur Bachstroß einst erhoba,
bis jetzt ist nur a Loch im Boda.
Und die Bilder sind auch fort,
denn der Träger sei bankrott.
Sollt‘ sich kein Investor finda,
freuet sich die Anwohner hinta,
weil sie hend en freia Blick.
I´ schlag vor, auf dem Grundstück,
sollt´ sich kein Investor regen,
einen Dorfteich anzulegen.
Ringsum könnten Bänkla sein,
als Auslauf fürs Seniorenheim.
Am Kocherfluß ist viel passiert,
man hat ihn nun renaturiert
und oberhalb der Törleswiesa
in ein neues Bett verwiesa.
Das ganze soll dazu auch nütza
Vor Hochwasser uns zu schütza,
daß wenn der Meeresspiegel steigt,
dr Kocher in seim Bett drin bleibt.
So wird entsteh´n a kleines Meer
mit Insel, drauf das alte Wehr.
Dieses Denkmal bleibt besteha
´s wird restauriert zum Drübergeha.
Zwei neue Stege braucht man dann,
daß Hüttleg-Ost zum Norma kann.
Doch der Hauptzweck ist am Ende
Ein kleines Landesgartenschau-Gelände.
So hat es unser Schultes g’sagt.
Wenn’s ihm gelingt, und er es wagt,
die Gartenschau nach Hüttleg zu hola,
wird vom Muffigel empfohla
umzubenenna Törleswies
zum Günter Ensle-Paradies
und daß er seiner Lebataga
im Kocher schiffa darf und bada.
In der Gemeinde dieses Jahr
ein Reizwort Tempo 20 war,
weil man in der Bachstraß jetzt
das Höchsttempo hat runterg’setzt.
Seit August nun schleichen sie
die Autos durch die Avenue
mit gebremstem 1. Gang.
Das dauert manchen viel zu lang.
Umso mehr freun sich die Senioren,
daß sie mit ihren Rollatoren
die Autos können überholen .
Eins hat die Tempobrems‘ gebracht
Die Autofahrer geben jetzt acht,
daß sie höchstens 30 fahra.
Somit kann man das Blitza spara.
Viel ist dieses Jahr passiert.
Viel hat d‘Gemeinde investiert.
Das Kinderhaus ist übergeba
SHW baut jetzt daneba.
Beim Naturerlebnisbad
man neue Parkplätz ang’legt hat,
mit Eislaufplatz, der funktioniert,
wenn‚s Wasser drinn bleibt und gefriert.
Ein neues Klohaus hat man baut,
daß es im Bad drin nicht mehr staut.
Nicht alles wurde fertig bis zum heutigen Tag
zum Beispiel auch die Kneippanlag.
Manche Leut, die fraget auch,
ob man die in Hüttleg brauch.
I frag mich, Zuschuss hin oder her
wieviel do kneippet und au wer,
zumal man’s nur benütza kann,
wenn offa s Bad ist nebenan.
Der Schultes muss d’s Volk überzeuga
und selber ins kalt Wasser steiga.
Vielleicht glaubet dann die Leut
Ensle sei der Pfarrer Kneipp.