
Marienburg in Niederalfingen

Wappen der Fugger
In diesen Zeiten sind auch die Siedlungsbilder entstanden, die in den Teilorten Niederalfingen, Seitsberg, Sulzdorf, Lengenfeld, Haldenschafhaus, Lachenschafhaus, Siegenbühl und Zanken noch heute erhalten sind.
Erstmals wird Hüttlingen urkundlich in einer mit „Bamberg 1024, Februar 5“ datierten Urkunde benannt, in der Kaiser Heinrich II. den „Virigund“ genannten Wald des Klosters Ellwangen zum Bannforst macht und dessen Grenzen festlegt.
Die ursprüngliche Siedlung gliederte sich zunächst hochwassersicher um den heutigen Standort der Kirche. Die durch Klima und Wasserversorgung bevorzugte Lage führte zu einer raschen Zunahme der Bebauung. Die Chronik berichtet:
„Im 16.Jahrhundert gab es in Hüttlingen bereits 21 Bauern,15 Seldner, 14 Häusler dazu Handwerker, 2 Wirte und eine Mühle“.
Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts lebte Hüttlingen weitgehend von der Landwirtschaft. Als 1671 im nahen Wasseralfingen der erste Schmelzofen der Schwäbischen Hüttenwerke seinen Betrieb aufnahm fanden Hüttlinger erstmals
auch außerhalb des traditionellen Lebenserwerbes Arbeit.

Die Vergangenheit

Die Zukunft (Bahnhof Goldshöfe)