Erstmals Besuch aus der neuen rot-grünen Landesregierung erwartete die Gemeinde Hüttlingen mit Bürgermeister Günter Ensle. Die Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Katrin Altpeter (SPD) besuchte das Hüttlinger Seniorenzentrum. Sie wollte sich an Ort und Stelle über ein gelungenes Projekt der Seniorenbetreuung informieren. Begleitet wurde sie von Bürgermeister Klaus Maier (MdL) der den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd vertritt.
„Als ehemalige Altenpflegerin freue ich mich wieder einmal an die Basis zurückzukehren.
Das hilft mir die Bodenhaftung zu behalten“, bekannte die Ministerin. Zugleich „outete“ sie sich scherzhaft als Fan des Hüttlinger Muffigels, dem sie zumindest heute ihre Frisur etwas angepasst habe.
Bürgermeister Günter Ensle, der ehemalige Aalener Bürgermeister und DRK-Vorsitzende Eberhard Schwerdtner und der Leiter des Hüttlinger Seniorenzentrums Stefan Geist hießen die Ministerin herzlich willkommen.
Das Gemeindeoberhaupt berichtete über die Entstehungsgeschichte des modernen Seniorenzentrums und der Begegnungsstätte. Erstmals habe man dabei versucht die älteren Menschen mitten in den Ort zu holen. Viel Lob habe Hüttlingen dafür aus allen Richtungen erfahren. Die Realisierung sei allerdings ohne eine vom Land bezuschusste Ortskernsanierung gar nicht denkbar gewesen. Dafür sei er dem Land sehr dankbar und er bitte, diesen Fördertopf auch künftig am Leben zu halten.
Eberhard Schwertner stellte den Kreisverband des DRK und die darin beheimateten Aktionen vor. Insgesamt 6 Seniorenzentren würden derzeit vom DRK betreut. „Wir legen insbesondere in der Betreuung größten Wert auf Qualität“, so Schwerdtner. Damit sprach er, unter Zustimmung der Ministerin, sogleich ein gewichtiges Zukunftsproblem an: „Der Fachkräftemangel wird uns zu schaffen machen“.
Gerade zu diesem Thema seinen aus ihrem Ministerium in nächster Zukunft Überlegungen und Strategien zu erwarten, verkündete die Sozialministerin.
Nach einem Eintrag in das „Goldene Buch“ der Gemeinde Hüttlingen und in das Gästebuch des Seniorenzentrums stellte der Leiter des Seniorenzentrums Stefan Geist sein Haus vor. Bei dem kleinen Rundgang gab es viele Fachgespräche. Am Ende verabschiedete man eine sichtlich beeindruckte und zufriedene Ministerin.


