Werkrealschule Hüttlingen – Neuler startet
Offizielle Vertragsunterzeichnung der Bürgermeister
In Anwesenheit der Schulrektoren Matthias Schimmel, Brühlschule Neuler und Werner Haas, Alemannenschule Hüttlingen unterzeichneten die Bürgermeister Manfred Fischer, Neuler und Günter Ensle, Hüttlingen die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Gründung der gemeinsamen Werkrealschule. Ort des Ereignisses war das Hüttlinger Rathaus.

Ende März gab es vom Regierungspräsidium die Genehmigung für die Einrichtung der Werkrealschule Hüttlingen/Neuler. Das Zusammenwirken und die grundlegenden organisatorischen Festsetzungen mussten in einem Vertragswerk festgehalten werden. Mit den Unterschriften unter die Vereinbarung wurde die Zusammenarbeit nun offiziell.

Den Schulterschluss mit der Nachbargemeinde bezeichnete der Hüttlinger Bürgermeister eine „historische Angelegenheit“, und: “Beide haben etwas verloren und doch mit der Werkrealschule ungleich mehr gewonnen“, beschrieb Ensle das Ergebnis. In punkto Werkrealschule verstehe man sich als gleichberechtigte Partner.

Bürgermeister Manfred Fischer ist vom Erfolg der Werkrealschule überzeugt. „Das Klima passt, das haben die Gespräche und Verhandlungen gezeigt“, sagte der Bürgermeister aus Neuler: „Und was besonders erfreulich ist, aus der Bevölkerung und von der Elternschaft erfahren sehr viel Lob und Unterstützung für die Werkrealschule“, ergänzt Fischer.

Im September starten die Klassen fünf bis sieben an der Brühlschule in Neuler. Die Klassen acht bis zehn werden an der Alemannenschule unterrichtet. Die Schülerzahlen von Hüttlingen und Neuler garantieren auf lange Sicht zweizügig geführte Jahrgangsstufen. Dies bestätigten die beiden Rektoren, die sich bereits intensiv in  den schulinternen Planungen befinden.

Die Bürgermeister bedankten sich insbesondere beim Landkreis für begleitende Unterstützung und schnelle unbürokratische Lösungen bei der Schülerbeförderung.