Bürgermeister Günter Ensle begrüßte Blutspenderinnen und Blutspender, sowie Bruno Thum als Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes. Als Bürgermeister sei er sehr froh darüber, dass es in unserer Gemeinde Jahr für Jahr eine so große Zahl von Mehrfachblutspendern gibt, die dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes Folge leisten. Blutspenderinnen und Blutspender sowie ungezählte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes hätten es auch in diesem Jahr ermöglicht, Kranken und Verletzten mit Blutpräparaten das Leben zu retten oder die Lebensqualität entscheidend zu verbessern.
„Sie haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass in unserer Zeit, die nicht selten von Desinteresse am Mitmenschen gekennzeichnet ist, ein positives und leuchtendes Gegenbeispiel gesetzt wird. Damit haben Sie in besonderem Maße Gemeinschaftssinn bewiesen. Mit Ihren regelmäßigen Spenden sind Sie zu Lebensrettern ganz besonderer Art geworden. Denn Sie wissen nicht, wem Sie das Leben retten, und erfahren es auch nie. Sie stehen denjenigen, denen Sie helfen, nie von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Sie entscheiden sich nicht, gerade diesem einen Menschen zu helfen; Sie haben sich vielmehr dafür entschieden, überhaupt zu helfen. Und zwar ganz unspektakulär und unauffällig,“ so der Rathauschef.
Vielleicht trage die heutige Würdigung wiederum dazu bei, andere Menschen dazu zu bewegen, es Ihnen nachzutun. Es wäre zumindest zu wünschen. Denn viele Unfallopfer und viele Schwerkranke seien darauf angewiesen, dass es diese Form selbstloser Hilfe gibt.
Ganz besonders danke er jenen Spendern, die sich wiederholt für eine Blutspende zur Verfügung gestellt haben. Es sei beeindruckend, wenn sich heute unter den Spendern 4 Personen befinden, die es inzwischen auf 50 Blutspenden gebracht haben. Aber es verdiene auch Anerkennung, dass 6 Blutspender anwesend seien, die 25mal gespendet haben. Weitere 6 Blutspender würden für 10-malige Blutspende geehrt.
Aber besonders zu würdigen seien die Herren Martin Ursprung und Adolf Babel. Herr Martin Ursprung habe sage und schreibe 100 Mal Blut gespendet. Herr Adolf Babel wird für 125-maliges Blutspenden geehrt. Sicherlich ein einmaliger Rekord und ein leuchtendes Beispiel für bürgerschaftliche Nächstenliebe.“
In seinem Grußwort bedankte sich Bruno Thum vom DRK bei den zahlreichen Spendern. Er sei stolz auf die seit Jahren tollen Ergebnisse der Blutspende in Hüttlingen. Er gab einen informativen Überblick, auf welche vielfältige Weise heutzutage Blutkonserven verwendet werden können: „Lediglich ein kleiner Teil der Blutspenden wird noch durch Transfusion verwendet. Wissenschaft und Technik macht es möglich, das Blut in seine Bestandteile zu zerlegen und diese Blutbestandteile dann gezielt einzusetzen. Besonders an Krebs erkrankten Patienten kann so bei Chemotherapien geholfen werden.“
Gemeinsam mit dem Bürgermeister nahm Bruno Thum die Ehrung vor:
10 SpendenManfred Abele, Roland Buck, Thomas Cervinka, Bettina Rettenmaier, Birgit Schmid, Karima Wanner
25 Spenden
Sigrid Berreth, Norbert Blum, Georg Deibert, Uli Erhardt, Ralph Gerbeth, Karin Jennewein
50 Spenden
Josef Bieg, Albert Burkhardt, Andrea Kunze, Viktor Rettenmaier
100 Spenden
Martin Ursprung
125 Spenden
Adolf Babel

