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Weltkulturerbe Limes

Der obergermanisch-raetische Limes, Grenzanlage des Imperium Romanum gegen Kelten und Germanen aus dem 2. Jh. n.Chr., verlief auf 550 Kilometern Länge vom Rhein bis zur Donau. Am 15. Juli 2005 nahm die UNESCO dieses größte Bodendenkmal Europas in ihre offizielle Liste des Weltkulturerbes auf. Der Limes gilt als Europas größtes archäologisches Denkmal.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

www.deutsche-limeskommission.de
www.limesstrasse.de
www.limes-cicerone.de

Limesanlage am Kocher

Der „Rätische Limes“ verlief mitten durch Hüttlingen. Dabei konnte die römische Grenzlinie ganz verschieden aussehen. Daran erinnert die Nachbildung verschiedener Baustile von Palisaden und Mauerteilen.

Den Verlauf des Limes und die Standorte von Kastellen verdeutlicht ein Pflastermosaik.

Die Nachbildung eines im Kocher bei Hüttlingen gefundenen
Pinienzapfens aus dem Zeitraum 120 – 250 nach Christus schmückt
die Anlage.

Präsentation „ Begegnung am Limes“

Antikes, mittelalterliches und gegenwärtiges überschneiden sich in dieser Vision von glänzenden Reitern, die in Acryl auf Leinwand dargestellt sind. In dem man bewusst Epochen und Stilarten malerisch vermischt, werden so wie die Jahreszeiten abwechseln, von der vereisten Winternacht mit dem Sonnenuntergang mit kahlen Bäumen zur üppigen Sommerblüte, die hinter der Marienburg explodiert. Gegenüber der verschleierten Frau, zeitgemäß im Stile der Bildstreifengeschichten, die man bei ihr im Gesicht entdeckt, öffnet und präsentiert sich die fantastische Darstellung des Limes mit der realistischen Darstellung eines römischen Soldaten im Profil zu Pferde in Paradeuniform.

Als Echo auf der linken Seite, von den Lanzen durchkreuzt, das Zitat eines mittelalterlichen Reiters, der im Limesmuseum steht.

Über der Dame die abstrakte Dekoration einer fantastischen Luftaufnahme in der die Reste der antiken Burg herausragen. Diese sieht man bei den Erhebungen im Boden, sowie bei den modernen archäologischen Aufnahmen.

Noch unterhalb des Pferdes öffnen verhüllte dekorative Fantasien eine Übersicht von vielen kleinen Soldaten, die oberhalb des Limes angeordnet sind.

Der Fluss ist der Kocher der die Grenze des Limes in diesem Bereich darstellt.

Elena Mirri, 20.07.2006
(Elena Mirri ist Künstlerin und Kunsthistorikerin aus Imola/Italien. Während eines 6-monatigen Aufenthaltes von Februar bis Juli 2006 beschäftigte sie sich im Rahmen eines EU-Förderprogramms mit geschichtsnaher und gleichzeitig moderner Gestaltung des Weltkulturerbes Limes in Hüttlingen. Dabei entstand die zeitübergreifende künstlerische Fantasie „Begegnung am Limes“. Das Bild ist im Original zu besichtigen in der Aula der Hüttlinger Alemannenschule.)

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