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31 Sterntaler

Ein Märchen aus alter Zeit oder heutige Wirklichkeit?
Ein Waisenmädchen, mittellos und arm von aller Welt verlassen, irrte in der Welt umher. Als Besitz hatte es nur das, was es auf dem Leib trug und ein Stück Brot in der Hand. Ein alter Mann sagte zu Ihr: Ich habe Hunger. Sie gab ihm ihr letztes Brot. Da kam ein Kind daher und jammerte: Mich friert es an den Kopf, und sie gab ihm ihre Mütze.

So ging es weiter, bis sie kein Hemd mehr auf dem Leib trug. Und wie es so dastand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und es waren lauter blanke Taler. Obwohl es sein Hemdlein hergegeben hatte, hatte es ein neues an - und es war von allerfeinstem Stoff. Da sammelte sie die Taler hinein und war reich für ihre Lebtage.

Auf die heutige Zeit umgesetzt: träumen wir nicht auch manchmal von einem solchen Geldsegen, doch sind wir auch bereit, unser letztes Hemd dafür herzugeben?

Hermann Haas
Kappelberg-Hofen

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