. Impressum .
. Kontakt .
. Suche .
. Start .

1 Steinbrecher nach getaner Arbeit

Steinbrecher nach getaner Arbeit. Stein prägte die Gemeinde Hüttlingen.

Niederalfinger Gold! Steine spielten eine große Rolle, als die Römer ihre Teufelsmauer auf Hüttlinger Gemarkung als Teil des Rätischen Limes errichteten. Die Marienburg wurde um 1050 praktischerweise aus einem Steinbruch errichtet. Bis zu 300 Männer gingen einst dem Beruf des Steinhauers nach, bei geringem Lohn und kargem Essen. Im großen Stil wurde der Stubensand-stein gehauen (abgebaut), für öffentliche Bauten in der näheren Umgebung. Kirchen in Hüttlingen, Abtsgmünd, Wasseralfingen sowie einige Brücken zeugen aus dieser Zeit. Ja, sogar die Fassade des Münchner Rathauses wurde aus diesem Sandstein gebaut und stellt einen Zeitzeugen dar. Diese Skulptur soll daran erinnern, welch harte Knochenarbeit es war, damals sein Brot als Steinbrecher zu verdienen.

Anton Weber
Oberkochen

Hintergrund anzeigen Inhalt anzeigen