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Geschichte Hüttlingens

Warenkontrolle an einer Limes

Die geschichtlichen Ursprünge von Hüttlingen reichen weit in die Vergangenheit zurück

Hüttlingen vor dem 1. Jahrtausend

Ein deutlicher Hinweis ist der mit „--ingen“ endende Ortsnamen, der auf frühe Siedlungen von Sippen oder Großfamilien hinweist, die nach Ihrem Oberhaupt benannt sind.

Während des Römischen Reiches führte der „Rätische Limes“, die vielumkämpfte „Teufelsmauer“ durch den heutigen Ort. Heute stellt die „Limesanlage am Kocher“ den historischen Verlauf und die verschiedenen Bauformen des Limes dar.

Ab 213 tauchten die Alamannen erstmals am Limes auf und begehrten Einlass. Sie durften auch auf römischem Gebiet siedeln, mussten aber Abgaben entrichten, nämlich den Zehnten. Sie blieben jedoch ihrer Sprache, Gesetzen, Religion, Kultur und ihrer Art zu Wohnen treu und es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Römern. Ab 260 n.Chr. gaben die Römer das Land auf und zogen sich an die Donau zurück. Der Limes blieb als Mauer noch bis ins Mittelalter stehen. Dann wurde er als Steinbruch benutzt. Die Alamannen nannten den Limes Pfahl nach der Christianisierung auch Teufelsmauer. Der ehemalige Verlauf des Limes ist auf dem Gemeindegebiet vor allem im Gebiet Pfahläcker noch gut erkennbar.

Der Name Hüttlingen geht auf einen alamanischen Sippenführer namens Hutilo zurück. Das o wird wie ein schwäbisches a geprochen. Die ältesten Gräberfunde werden ins 4/5. Jahrhundert datiert. Hutilo ist der ursprüngliche Namensgeber unserer Gemeinde Hüttlingen.

Geschichtlich beachtenswert und einmalig in Baden-Württemberg ist, dass es auf dem Gebiet unserer Gemeinde noch zwei weitere nachgewiesene alamannische Hofstellen gab, nämlich im Gebiet „Sturzäcker“ und im "Wasserstall" direkt am Limes. Die Namen der Sippenführer sind uns leider nicht überliefert.

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